
Auf dieser Seite finden Sie wertvolle Tipps & Tricks zu dem Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop. Die Praxisinformationen wurden von dem kostenlosen E-Mail-Newslettter Photoshop-Secrets gesponsert. Dieser liefert Ihnen alle 14 Tage neue Tipps und verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Ihre digitale Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop.
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Wandeln Sie eine Farbaufnahme in ein edles Schwarzweißbild um
Schwarzweißaufnahmen wirken oft besonders edel. Viele Digitalkameras bieten daher die Möglichkeit, ein Foto von vorneherein nur in Graustufen aufzuzeichnen. Allerdings haben Sie dabei keinen Einfluss, wie die Farben in Grauwerte umgesetzt werden. Daher ist es besser, weiterhin Farbfotos aufzunehmen und diese dann nachträglich mit Photoshop in Graustufenbilder umzuwandeln. So können Sie genau steuern, mit wie viel Helligkeit und Kontrast die einzelnen Farben in Grauwerte umgesetzt werden. Probieren Sie es doch selber einmal aus:
- 1. Nachdem Sie Ihr Bild geöffnet haben, nehmen Sie aus dem Menü Bild, Anpassen den Befehl Kanalmixer.
- Aktivieren Sie die Vorschau und schalten Sie die Monochrom-Option ein – sofort sehen Sie Ihr Bild in edlem Grau.
- Zunächst steht der Regler Rot auf „100%“, die übrigen Farbregler zeigen „0%“. Gerade das Himmelsblau einer Landschafts- oder Architekturaufnahme wird mit dieser Standardeinstellung aber vielleicht zu dunkel wiedergegeben. Erhöhen Sie dann den Wert für Blau probehalber auf „30%“.
- Um das Pflanzengrün hervorzuheben, steigern Sie ebenfalls den Wert für Grün.
- Wenn die Summe der Farbregler nicht genau „100%“ ergibt, gerät das SW-Bild zu hell oder zu dunkel. Passen Sie die Belichtung dann mit dem Regler Konstante an.
So färben Sie ein Fotomotiv mit wenig Aufwand um
Hätten Sie statt einer gelben Rose auf Ihrem Foto lieber eine rote? Oder passt das blaue T-Shirt Ihres Neffen nicht so recht zum grünen Hintergrund? Solche Probleme lösen Sie in Photoshop bequem mit dem Befehl Farbe ersetzen:
- Nehmen Sie aus dem Menü Bild die Befehlsfolge Anpassen, Farbe ersetzen.
- Klicken Sie mit der Pipette die Farbe an, die Sie ändern möchten. Falls nicht der gesamte Farbbereich ausgewählt wurde, erhöhen Sie die Toleranz.
- Jetzt stellen Sie mit den Reglern Farbton und Sättigung die neue Farbe ein.
Wie Sie Ihre persönliche Bridge-Oberfläche per Mausklick erhalten
Die Oberfläche der Bildverwaltung Bridge können Sie sich ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack einstellen. Platzieren Sie die Palette so, dass Sie sie am wenigsten stört, richten Sie die Größe der Miniaturen ein, wie es für Sie am besten ist etc. Damit Bridge beim nächsten Start mit Ihrer persönlichen Oberfläche startet, speichern Sie Ihre Einstellungen wie folgt:
- Wählen Sie Fenster, Arbeitsbereich, Arbeitsbereich speichern.
- Im Dialogfeld tippen Sie einen Namen für Ihren Arbeitsbereich ein, zum Beispiel Kleine Miniaturen ohne Text, dann klicken Sie auf Speichern.
- Sie können die Fenster von Bridge nun nach Belieben verändern. Den eingespeicherten Aufbau holen Sie mit dem Befehl Fenster, Arbeitsbereich, Kleine Miniaturen ohne Text wieder her.
Das ist neu bei Photoshop CS3
In schöner Regelmäßigkeit erscheint etwa alle zwei Jahre eine neue Version von Photoshop. Hier nun die wichtigsten Neuerungen von CS3 im Überblick:
- Der Befehl Helligkeit und Kontrast ist endlich brauchbar, da er Tiefen und Lichter nicht mehr beschneidet.
- Die neue Funktion Black & White erlaubt eine sehr gezielte Schwarz-Weiß-Umsetzung eines Fotos, inklusive der Möglichkeit, das Ergebnis zu tönen.
- Die Quick-Selection („Schnellauswahl“) kann auch in sehr lebhaften Motiven Bildbereiche schnell und unkompliziert mit verblüffender Präzision auswählen. Dazu malt man einfach in den auszuwählenden Bereich, Photoshop versieht diesen mit der altbekannten Fließmarkierung. Und wer seine Auswahl verändern möchte, findet dazu jetzt einen Dialog mit aussagekräftigen Vorschaubildern.
- Smart-Filter erlauben nicht-destruktive Filter: Ähnlich wie bei Helligkeits- und Farbkorrekturen auf Einstellungsebenen, lassen sich die Smart-Filter jederzeit ändern oder ganz abschalten – ohne dass das Originalbild angetastet wird. Und Smart-Masken sorgen dafür, dass Sie die Filterwirkung auf jederzeit änderbare Bildbereiche begrenzen können.
- Runderneuert wurde auch Bridge: Die Bildverwaltung zeigt jetzt wesentlich mehr Informationen zu Ihren Bildern an. Ähnliche Bilder lassen sich – wie schon in Photoshop Elements – stapeln und eine Lupe erlaubt es, in die 100%-Ansicht eines Fotos zu zoomen. Ebenfalls aus Photoshop Elements bekannt, ist der Photo Donwloader, mit dem Sie komfortabel neue Fotos von der Speicherkarte auf den PC übertragen können.
- Der RAW-Konverter wird mit seinem stark erweiterten Befehlsumfang nahezu zu einem eigenständigen Bildbearbeitungsprogramm und kann nun auch TIFF- und JPEG-Dateien verarbeiten.
Weg mit dem Orange-Stich bei eingescannten Farbnegativen
Wenn Sie alte Dias einscannen, erhalten die Fotos oftmals eine orange Tönung. Dieser Orange-Stich rührt vom Trägermaterial des Films her. Mit Photoshop ist es glücklicherweise kein Problem, ein farbstichiges Negativbild in ein strahlendes Farbpositiv zu verwandeln:
- Zunächst verwandeln Sie das Negativ in ein farbrichtiges Bild: Rufen Sie mit der Tastenkombination [Strg]+[I] den Befehl Umkehren auf.
- Jetzt rücken Sie dem Orange-Stich zu Leibe: Starten Sie mit [Strg]+[Alt]+[L] die Auto-Tonwertkorrektur.
- In den meisten Fällen sollte Ihr Foto damit bereits in neuem Glanz erstrahlen. Falls die automatische Tonwertkorrektur einmal nicht das gewünschte Ergebnis bringt, bearbeiten Sie Ihren Scan manuell nach. Dann ist die Tonwertkorrektur (am schnellsten aufzurufen per [Strg]+[L]) die erste Wahl.
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